Vier nationale Raumfahrtbehörden – USA, Russland, China, Indien und das kommerzielle Raumfahrtunternehmen SpaceX des Multimilliardärs Elon Musk – entwickeln Pläne für eine bemannte Marsmission. Über die technischen Ansätze und Voraussetzungen für eine erfolgreiche Durchführbarkeit sind sich die Raumfahrtingenieure im Großen und Ganzen einig. Die große Unbekannte an dem Unternehmen ist jedoch die physische und psychische Gesundheit der Besatzung. Das ganze Unternehmen dauert etwa 26 Monate. Pro Monat verlieren Menschen in der Schwerelosigkeit ca. 1-2% Muskel- und Knochenmasse. Die Raumfahrer müssen daher täglich 2-3 Stunden sportliche Übungen absolvieren. Der zweite Punkt ist eine um ein Vielfaches höhere enorme Strahlenbelastung gegenüber der auf der Erde. Als Folge davon besteht ein erhöhtes Krebsrisiko und Genmutation. Der dritte Punkt ist die psychische Belastung der Raumfahrer. 26 Monate Aufenthalt in einer künstlichen Umgebung ohne die Möglichkeit eines persönlichen Refugiums stellen eine enorme Herausforderung dar.
Ab Sonntag, dem 31. März, gilt wieder die Sommerzeit, die Uhren werden eine Stunde vorgestellt. Am 12. März tritt die Sonne in das Sternbild Fische, und am 20. März wechselt sie in das Tierkreiszeichen Widder. Der 3. März zeigt uns abnehmenden Halbmond, der 10. März Neumond, der 17. März zunehmenden Halbmond und der 25. März Vollmond. Zwischen dem 19. und 23. März ist der flinke Merkur, am besten mithilfe eines Fernglases, am tiefen westlichen Abendhimmel zu erspähen. Unser Nachbarplanet Venus zieht sich vom östlichen Morgenhimmel zurück, ab der Monatsmitte ist er unsichtbar. Der rote Mars steht am tiefen Südosthimmel, ist aber wegen der aufgehenden Sonne in der Morgendämmerung nicht zu sehen. Der Gasriese Jupiter ist nach Sonnenuntergang am abendlichen Westhimmel als helles Objekt nicht zu übersehen. Am 13. März begegnet er der schmalen zunehmenden Mondsichel. Der Ringplanet Saturn steht am Tageshimmel und ist daher nicht zu beobachten.
Das markante Frühlingssternbild Löwe steht am hohen Südosthimmel, während die Wintersternbilder Orion und Stier allmählich zum Westhimmel wandern. Das Sternbild Zwillinge mit den beiden Hauptsternen Kastor und Pollux steht fast senkrecht über dem Beobachter am hohen Himmel. Am Nordosthimmel findet man als Teil des Sternbildes Großer Bär den Großen Wagen. Über den Polarstern hinweg geht es zum Sternbild Kassiopeia, dem Himmels-W. Das Sternbild steht mitten in der Milchstraße. Am tiefen Südhimmel glänzt der hellste Stern des gesamten Firmaments, der Sirius, Hauptstern des Sternbildes Großer Hund.
Lutz Zimmermann, RVST e.V., sternwarte-tornesch.de