Halo-Erscheinungen entstehen durch Lichtbrechung in winzigen Eiskristallen der oberen Atmosphäre. Sie treten oft um die Sonne oder den Mond auf und erscheinen als kreisförmige, manchmal farbige Ringe. Besonders der 22°-Halo ist ein häufiges und faszinierendes Motiv in der Astrofotografie. Im Gegensatz zu Regenbögen sind Halos oft auch nachts sichtbar, wenn der Mond hell genug scheint. Mit der richtigen Belichtung lassen sich diese Lichtringe eindrucksvoll festhalten – ein lohnendes Ziel für Fotografen, die den Himmel nicht nur nachts, sondern auch tagsüber beobachten.
