Wolken

Wolken sind der größte Feind der Astrofotografie – sie verdecken den Himmel und machen Aufnahmen unmöglich. Doch es gibt eine Ausnahme: Leuchtende Nachtwolken (NLCs). Diese seltenen, silbrig-blauen Wolken bestehen aus Eiskristallen und befinden sich in etwa 80 km Höhe in der Mesosphäre. Sie leuchten, weil sie nach Sonnenuntergang noch von der Sonne angestrahlt werden. Während sie für Deep-Sky-Fotografen störend sein können, sind sie selbst ein faszinierendes Motiv. Besonders in den Sommermonaten zwischen Mai und Juli sind NLCs in höheren Breitengraden ein beeindruckendes Spektakel.