Aktuelles

  • Der Sternenhimmel im März 2025
    Zurzeit sind etwa 7300 Exoplaneten bekannt. Der weitaus größte Teil ist nur indirekt zu erkennen, d.h. sie sind auch mit den größten Teleskopen nicht unmittelbar zu sehen, sondern nur mit einer besonderen Messtechnik nachzuweisen. Das hat u.a. zwei Gründe: zum einen sind sie nicht selbstleuchtend, und zum anderen in der Regel viel kleiner als der …
  • Der Sternenhimmel im Februar 2025
    Im Jahr 1665 entdeckte der italienische Astronom Giovanni Domenico Cassini (1625-1712) auf der südlichen Jupiterhemisphäre einen ausgedehnten elliptischen rötlichen Fleck. Der etwa 25000 km große Fleck konnte bis zum Jahr 1713 verfolgt und beobachtet werden. Es handelt sich um einen Wirbelsturm mit Windgeschwindigkeiten von 450 bis 650 km/h. Obwohl sich die optischen Qualitäten der Teleskope …
  • Der Sternenhimmel im Januar 2025
    Wenn in den Medien gelegentlich vom Sonnenwind die Rede ist, so hat das nichts mit dem Begriff Wind der Meteorologie zu tun. Die 5500 Grad Celsius heiße Oberfläche der Sonne, die Photosphäre, ist der sichtbare Teil der Sonnenatmosphäre. Nur bei einer totalen Sonnenfinsternis, wenn der Neumond die Sonnenscheibe voll bedeckt, sieht man einen ringförmigen weißglühenden …
  • Der Sternenhimmel im Dezember 2024
    Nirgendwo auf unserem Planeten gibt es so viele Großobservatorien wie auf den Hochplateaus der Atacama-Wüste im Norden Chiles. Hier können Wissenschaftler in bis zu 6000 m Höhe betriebene Observatorien, ungestört von Lichtverschmutzung, die Objekte des Himmels beobachten und erforschen. In diesen Höhen liegt bereits über die Hälfte der Luftmassenmenge der Atmosphäre unterhalb der Beobachter, so …
  • Der Sternenhimmel im November 2024
    Derzeit baut die Europäische Südsternwarte ESO auf dem Gipfel des über 3000 Meter hohen Berges Cerro Armazones in der Atacama-Wüste im Norden Chiles das größte erdgebundene Teleskop der Welt, das Extremly Large Telescope ELT (deutsch: extrem großes Teleskop). Es hat einen Hauptspiegeldurchmesser von 39 Metern und ist damit fast fünfmal so groß wie ein Spiegel …
  • Der Sternenhimmel im Oktober 2024
    Die sich im Norden Chiles befindliche Atacamawüste ist eines der trockensten Gebiete auf der Erde. An durchschnittlich mehr als 350 Tagen und Nächten im Jahr bietet die in 2500 Meter Höhe und frei von Lichtverschmutzung gelegene Hochebene die allerbesten Voraussetzungen für Standorte von astronomischen Observatorien. Auf dem in ihrem Zentralgebiet liegenden 2650 Meter hohen Berg …
  • Der Sternenhimmel im September 2024
    Begeisterte Science-Fiction-Fans kennen den 1968 entstandenen Film von Stanley Kubrick „2001 – Odyssee im Weltraum“, in welchem ein Flug mit dem Raumschiff „Discovery One“ zum Jupiter dargestellt wird. In Anlehnung an den Filmtitel nennt die NASA eine am 7. April 2001 gestartete Raumsonde zur Erforschung des Planeten Mars „2001 – Mars Odyssee“. Am 23. Oktober …
  • Der Sternenhimmel im August 2024
    Neben Planeten und Asteroiden umkreisen auch Kometen die Sonne. Die einige Kilometer Durchmesser großen Objekte sind Überreste, die bei der Entstehung des Sonnensystems entstanden sind. Man unterscheidet zwei grundsätzliche Umlaufzeiten: kurzperiodische mit bis zu 200 Jahren und langperiodische mit über 200 Jahren. Sie bestehen aus Eis, Staub und lockerem Gestein, die in Sonnennähe ausgasen und …
  • Der Sternenhimmel im Juli 2024
    Vor 55 Jahren, am 20. Juli 1969, fand die erste bemannte Mondlandung statt. Damit wurde das von US-Präsident John F. Kennedy 1961 erklärte Ziel, vor Ablauf des Jahrzehnts einen Astronauten zum Mond und wieder zurück zur Erde zu bringen, erfolgreich durchgeführt. Für das Unternehmen wurden die drei NASA-Astronauten Neil Armstrong (1930-2012) als Kommandant, Edwin „Buzz“ …
  • Der Sternenhimmel im Juni 2024
    Freitag, der 13. April 2029, wird für die Astronomen ein besonderer Tag werden. Der Asteroid (99942) Apophis, ein etwa 350 Meter großer Gesteinsbrocken mit einer Masse von rund 50 Millionen Tonnen, wird in etwa 31500 Kilometer Abstand an der Erde vorbeifliegen, eine Distanz, die noch unterhalb der geostationären Fernsehsatelliten liegt. Zunächst schien es, dass der …
  • Der Sternenhimmel im Mai 2024
    Von den vier Galileischen Jupitermonden Io, Europa, Ganymed und Kallisto ist der innerste Mond Io zweifellos der Interessanteste. Mit einem Durchmesser von 3643 km ist er der drittgrößte Mond Jupiters und der viertgrößte Mond im Sonnensystem. Io hat eine Umlaufzeit um den Gasriesen Jupiter von 1,769 Tagen. Seine Eigenrotation ist genauso lange, d.h. er wendet …
  • Der Sternenhimmel im März 2024
    Vier nationale Raumfahrtbehörden – USA, Russland, China, Indien und das kommerzielle Raumfahrtunternehmen SpaceX des Multimilliardärs Elon Musk – entwickeln Pläne für eine bemannte Marsmission. Über die technischen Ansätze und Voraussetzungen für eine erfolgreiche Durchführbarkeit sind sich die Raumfahrtingenieure im Großen und Ganzen einig. Die große Unbekannte an dem Unternehmen ist jedoch die physische und psychische …
  • Der Sternenhimmel im Februar 2024
    Zurzeit gibt es 294 bekannte Monde im Sonnensystem. Es sind dies Trabanten der Planeten, Zwergplaneten und Asteroiden. Nur Merkur und Venus sowie der Zwergplanet Ceres haben keine natürlichen Satelliten. Mit 146 Monden gehören knapp die Hälfte aller Monde zum System des Ringplaneten Saturn. Zu ihnen zählt nach dem Jupitermond Ganymed als zweitgrößter aller Monde der …
  • Der Sternenhimmel im Januar 2024
    Im Kern der Sonne herrschen Temperaturen von 15 bis 20 Millionen Grad Kelvin. Aufgrund dieser Temperatur werden durch Kernfusion vier Wasserstoffkerne in einen Heliumkern umgewandelt. Bei diesem Prozess werden in der Sonne pro Sekunde vier Millionen Tonnen Materie in reine Strahlungsenergie umgewandelt (E=mc²). Durch Strahlungsdruck und Konvektion gelangt diese Energie bis an die sichtbare Oberfläche …